FLM Arbeit eingeschränkt...
Wie wir schon berichtet haben, ist der Leiter von FLM, Pfarrer Saraka, aus beruflichen Gründen nach Divo umgezogen. Er ist Pfarrer einer Gemeinde, die hauptsächlich aus Bauern besteht. Das Gute an dem Umzug ist, dass die Arbeit in Yamoussoukro weitergeht und nun in Divo ein FLM-Zweig entstehen wird. In Yamoussoukro arbeiten die Geschwister vorwiegend mit 2 großen Gemeinden zusammen (Eglise Evangélique UESCI und AEECI) und mit 3 Gemeinden von der CMA.
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FLM Mitglieder der Elfenbeinküste
Leider hören wir nicht viel von der Arbeit, weil seit 2004 immer wieder Unruhen das Land verunsichern und die FLM-Leute keine Seminare oder Vorträge halten können.
Das Land ist in zwei Teile getrennt und immer wieder kommt es zu starken Spannungen.
Für Oktober 2006 sind Wahlen geplant. Wir beten, dass dann der Friede wieder einkehrt.
Leiter der Gruppe:
Mr und Mme Koffi Saraka Séraphin, Pastor
B.P 3
Divo
Côte d'Ivoire
Afrique
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Flagge der Elfenbeinküste
Die Elfenbeinküste,
die sich offiziell République Côte d'Ivoire nennt, ist ein Staat in Westafrika. Sie grenzt an Liberia, Guinea, Mali, Burkina Faso und Ghana und im Süden an den Atlantik.
Seit 1983 ist Yamoussoukro die offizielle Hauptstadt, die frühere Hauptstadt Abidjan stellt aber weiterhin das wirtschaftliche Zentrum der Elfenbeinküste dar.
Côte d'Ivoire ist französisch und bedeutet auf Deutsch wörtlich „Elfenbeinküste“. Präsident Houphouët-Boigny (1905–1993) verfügte 1985, dass die „Elfenbeinküste“, so benannt nach ihrem einst wichtigsten Exportprodukt, nur mit dem französischen Namen Côte d'Ivoire geführt und nicht übersetzt werden darf.

Geografie
Die Elfenbeinküste ist von Süden nach Norden bestimmt durch die in Westafrika typischen Vegetationszonen, mit zunehmender Trockenheit: an der Küste im Süden des Landes zunächst die tropische Regenwaldzone, nach Norden gefolgt von einer Übergangs- und schließlich der Savannenzone. Der Norden des Landes wird von einem Teil der Oberguinea-schwelle durchzogen. Im Westen bzw. genau auf der Grenze zu Guinea befindet sich der Mount Nimba, der mit 1.752 m der höchste Berg beider Staaten ist.
Im Land befinden sich Nationalparks und Schutzgebiete, unter anderem Taї (im Südwesten des Landes), Comoé National Park (im Nordosten). Das Klima ist tropisch entlang der Küste, halbtrocken im Norden.
Die größten Städte sind (Stand 1. Januar 2005): Abidjan (3.692.570 Einwohner), Bouaké (572.149 Einwohner), Daloa (217.876 Einwohner), Yamoussoukro (200.659 Einwohner).
Bevölkerung
Die Bevölkerung besteht aus ca. 60 Ethnien, die lange Zeit friedlich zusammenlebten. Eheschließungen zwischen verschiedenen Ethnien sind vor allem in den Städten keine Seltenheit. Aufgrund der Landflucht und der zunehmenden Verstädterung findet man in den Städten praktisch alle Ethnien. Zuwanderer aus den nördlichen Nachbarstaaten stellen etwa ein Viertel der Bevölkerung dar. Es sind überwiegend Muslime (mehr als 50% der Gesamtbevölkerung), während die Bewohner des Südens überwiegend Christen (ein Fünftel der Gesamtbevölkerung; vor allem Katholiken) sind oder indigenen Religionen (ca. ein Viertel der Bevölkerung) angehören.
Geschichte
Die "Elfenbeinküste", das Gebiet der heutigen Republik Côte d'Ivoire, wies bis zur Kolonialzeit keine Staatenbildung auf. Die Portugiesen trieben seit dem 15. Jahrhundert Handel mit den Küstenstämmen, wurden ab dem 17. Jahrhundert von den Franzosen verdrängt, die 1843 den Marinestützpunkt Grand-Bassam errichteten und das Gebiet 1893 zur Kolonie Côte d´ Ivoire erklärten. 1895 wurde Côte d'Ivoire ein Teil Französisch-Westafrikas, 1956 erhielt es eine innere Selbstverwaltung und 1958 wurde sie eine autonome Republik innerhalb der französischen Gemeinschaft.
Am 7. August 1960 erhielt Côte d´Ivoire die volle Unabhängigkeit unter Felix Houphouet-Boigny, der bis zu seinem Tode 1993 Staatspräsident war. Houphouet-Boigny, der Gründer der Einheitspartei "Partie Democratique de Côte d'Ivoire" (PDCI), verfolgte eine prowestliche Politik. Die prowestliche und marktwirtschaftlich orientierte Politik des Präsidenten Felix Houphouet-Boigny machte aus Côte d'Ivoire einen der reichsten Staaten Westafrikas und führte zu politischer Stabilität.
Nachfolger Houphouet-Boignys wurde 1993 Henri Konan Bédié (PDCI). Der Verfall der Kakaopreise führte 1999 zur wirtschaftlichen Krise. Im Dezember 1999 wurde Bédié, der oppositionelle Kreise zunehmend unterdrückt hatte, in einem Putsch vom Militär unter Führung von General Robert Guéï gestürzt. Das Land fiel damit in eine tiefe Krise. Unter dem Schlagwort „Ivoirite“ kam es zu xenophoben Tendenzen und zur Diskriminierung der im Norden des Landes ansässigen Ethnien. Im Jahre 2000 gewann Laurent Gbagbo die Präsident-schaftswahlen. Der andauernde Streit darum, wer ein wahrer „Ivorer“ sei, führte schließlich 2002 zu einem bewaffneten Aufstand gegen Gbagbo und zu der aktuellen Krise.
Aktueller Konflikt
Im September 2002 erhob sich ein Teil der Armee gegen die Regierung und brachte die nördliche Hälfte des Staates unter ihre Kontrolle. Sie halten die zweitgrößte Stadt des Landes, Bouaké. Diese Entwicklung hat ihren Hintergrund in ethnischen Spannungen. In Côte d'Ivoire leben viele aus den angrenzenden Staaten eingewanderte Menschen. Es ist aber auch ein Konflikt um den Zugang zu Ressourcen.
Unter Vermittlung Frankreichs wurde eine „Regierung der nationalen Versöhnung“ gebildet. Anfang November 2004 eskalierte die Situation erneut. Mitte November 2004 hatte Frankreich bereits 5.200 Soldaten im Land, die nochmals verstärkt wurden. Zu diesem Zeit-punkt waren bereits rund 1.600 französische Zivilisten (zum Teil mit zwei Staatsbürger-schaften) evakuiert worden. Sie berichteten von Dutzenden von Plünderungen und Verge-waltigungen durch einen entfesselten Mob.
Die Rebellen im Norden hielten zwar weiterhin still, der Friedensplan war aber dennoch in einer schweren Krise. Am 15. November 2004 verhängte der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ein Waffenembargo gegen Côte d'Ivoire. Davon sind sowohl der südliche als auch der nördliche Landesteil betroffen. Außerdem wurde ein Reiseverbot über die Mitglieder der jeweiligen Führungen beider Landesteile verhängt und deren Auslandskonten eingefroren.
Das Waffenembargo trat am gleichen Tag in Kraft. Alle Maßnahmen sind vorerst auf
13 Monate befristet. Armee und Rebellen einigten sich am 9. Juli 2005 auf ein Entwaffnungs-abkommen. Weder die Entwaffnung noch Wahlen wurden jedoch umgesetzt. Mitte Januar 2006 eskalierte die Situation erneut. Nach einem einschlägigen UN-Beschluss Anfang Februar 2006 wurden Konten von drei Gegnern des Friedensprozesses eingefroren. Die Sanktionen richten sich gegen Ble Goude und Eugene Djue, die als Anführer militanter Jugendgruppen und Anhänger von Staatspräsident Laurent Gbagbo gelten sowie gegen Rebellenführer Fofie Kouakou. Die rund 7.000 im Land stationierten Blauhelme wurden zur gleichen Zeit um rund 200 Mann verstärkt. Weiter befinden sich zusätzlich 4.000 französische Soldaten zur Friedenssicherung im Land.
Wirtschaft
Landwirtschaft
Côte d'Ivoire ist der größte Kakaoproduzent der Welt. Zudem werden insbesondere Kaffee, Ananas, Baumwolle und Holz exportiert.
Rohstoffe
Im Küstengebiet gibt es Erdölvorkommen, die gefördert werden.
Korruption
Ein großes Problem des Staates ist der hohe Grad an Korruption. Er belegt einen der untersten Plätze in der Statistik der Transparency International.
Staatsausgaben für Gesundheit, Bildung und Verteidigung
Zwischen 1992 und 2000 lag der Anteil der Staatsausgaben für
das Gesundheitswesen bei 4%
das Bildungswesen bei 21%
das Militär bei 4%
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