Nach einigen „fleißigen“ Jahren scheint eine Pause eingetreten zu sein. Die Gruppe meldet sich selten – und wenn, sind die Nachrichten spärlich. Sie scheinen sehr in ihren Familien
und ihrem Beruf voll eingespannt zu sein. Selbst das Fortbildungsseminar, das seit letztem Jahr geplant war, haben sie aus organisatorischen Gründen auf nächstes Jahr verschoben.
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Dr. Soussa reist sehr oft im Auftrag seiner Klinik mit Kranken als Begleiter nach Europa und in verschiedene afrikanische Länder.
Auch ist die politische Lage noch nicht ruhig. Die so genannten „Ninjas“ sind immer noch aktiv und terrorisieren die Bevölkerung und die Wahlen tragen zu Spannungen bei.
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Leiter der Gruppe:
M. Dr. Gadoua René et Monique Soussa
C.H.U.
Sce de Réanimation
B.P. 32
Brazzaville
Rép. du Congo, Afrique
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Land und Leute...
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Die Republik Kongo
ist ein Staat in Zentralafrika, der an Gabun, Kamerun, die Zentralafrikanische Republik,
die Demokratische Republik Kongo (früher Zaire), Cabinda (eine Exklave von Angola) und den Atlantik grenzt.
Geografie
Die Republik Kongo liegt im äußersten Nordwesten des Kongobeckens und wird im Osten und Südosten vom Fluss Kongo sowie seinem Nebenfluss Ubangi begrenzt. Die Hauptstadt Brazzaville liegt am Pool Malebo, einer seeartigen Erweiterung des Kongo. Kongo liegt beiderseits des Äquators und hat daher tropisches Klima. Nach der schmalen Küstenebene mit Mangrovenvegetation und Feuchtsavanne erhebt sich das Land zu einem Hochplateau, das an der Grenze zu Gabun auf bis zu 1.040 m ansteigt. Der mit 57,2 % größte Teil des Landes ist von tropischem Regenwald bedeckt. Im Nordosten befinden sich ausgedehnte Sumpfgebiete. Der Kongo ist erst oberhalb des Pool Malebo schiffbar.
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Die größten Städte sind (Stand 1. Januar 2005): Brazzaville (1.138.044 Einwohner), Pointe-Noire (630.883 Einwohner), Loubomo (114.869 Einwohner) und Nkayi (56.175 Einwohner).
Bevölkerung
Die Republik Kongo zählt knapp vier Millionen Einwohner (UN 2005). Die Bevölkerungsdichte ist mit 11 Einwohnern pro km² gering.
Mit 98 % besteht die Bevölkerung beinahe ausschließlich aus Bantuvölkern, der Rest zu 1% aus Pygmäen (hauptsächlich in den Wald- und Sumpfgebieten des Nordostens) und wenigen Europäern.
Rund 50 % der Bevölkerung gehören dem Christentum an (etwa 40 % Katholiken, ca. 10 % Protestanten). Daneben gibt es kleine muslimische Gemeinden mit insgesamt 2% sowie Anhänger von Sekten. Der Rest der Bevölkerung gehört traditionellen afrikanischen Naturreligionen an.
Geschichte
Im 17./18. Jh. wurde an der Mündung des Kongo Sklavenhandel betrieben. 1766 begann die französische Mission, und ab 1875 wurde das Land durch Pierre Brazza erforscht. 1888 wurde am Kongo einen Militärposten gegründet, aus dem die Stadt Brazzaville entstand.
1946 wurde Kongo französisches Überseeterritorium, 1958 entstand eine autonome Republik in der Union Française, und 1960 erlangte das Land seine Unabhängigkeit und wurde die Republik Kongo-Brazzaville (im Unterschied zu Kongo-Kinshasa, der heutigen Demokratischen Republik Kongo am linken Ufer des Flusses). Zwischen 1997–2003 herrschte Bürgerkrieg.
Politik
Die Republik Kongo ist in elf Regionen untergliedert. Es herrscht eine zentralistische Verwaltung. Die Staatsform ist nach der (durch Referendum vom 20. Januar 2002 angenommenen) am 9. August 2002 in Kraft getretenen Verfassung die einer präsidialen Republik. Die Regierungsform ist ein Zwei-Kammer-Parlament, bestehend aus National-versammlung und Senat. Die Nationalversammlung umfasst 137 auf fünf Jahre gewählte Mitglieder, die 66 Senatoren werden auf sechs Jahre gewählt. Die einflussreichste Partei ist die Kongolesische Partei der Arbeit (PCT).
Das Staatsoberhaupt ist der Präsident, der zugleich auch Regierungschef und Oberbefehls-haber der Streitkräfte ist. Er wird vom Volk mit absoluter Mehrheit auf sieben Jahre gewählt, eine einmalige Wiederwahl ist möglich.
Wirtschaft
Trotz umfangreicher Ressourcen an Erdöl, tropischem Regenwald und landwirtschaftlich nutzbaren Flächen sowie der nur geringen Bevölkerungsdichte ist die Wirtschaft durch Massenarbeitslosigkeit, schlechten Zustand der Regierungs-, Verwaltungs- und Infrastrukturen sowie extreme Außenverschuldung und hohen Importbedarf an Nahrungsmitteln gekennzeichnet.
Neben den drei Bürgerkriegen der 1990er Jahre, die einen Schaden von geschätzt zwei bis drei Milliarden Euro hinterließen, liegen die Ursachen auch in der kommunistischen Misswirtschaft der Jahre davor.
Früher war der Staat mit 80.000 Angestellten der größte Arbeitgeber des Landes. Die Weltbank und andere internationale Finanzinstitutionen zwangen Kongo zu Reformen auf diesem Gebiet, um die Bürokratie abzubauen, deren Unterhalt 1993 mehr als ein Fünftel des Bruttoinlandsprodukts verschlang.
Der Bevölkerung blieb die Teilhabe am Reichtum des Landes durch den unprofessionellen Umgang mit den Staatsfinanzen und die weit verbreitete Korruption lange verwehrt.
Die Beendigung der Bürgerkriegswirren war auch die Voraussetzung für eine positive wirtschaftliche Entwicklung. Angeschoben wurde sie durch das 780 Mio. Euro umfassende Nachkriegs-Wiederaufbauprogramm der Regierung, welches zum größten Teil eigen-finanziert, aber auch durch die Weltbank gestützt ist.
Die wichtigste Einnahmequelle des Staates ist seit den 1980er Jahren die Förderung, Verarbeitung und der Export von Erdöl. Aus diesem Geschäft stammen 90 % der Exporterlöse, 70 % der Staatseinnahmen und 60 % des Bruttoinlandsproduktes. Dieser Wirtschaftszweig wurde vom Bürgerkrieg weitgehend verschont, jedoch beobachtet man seit 2000 einen Rückgang der Fördermengen aufgrund nachlassender Ergiebigkeit der Lagerstätten.
Deshalb unternimmt die Regierung große Anstrengungen, dem Risiko des Wegfalls durch verstärkte Diversifizierung entgegenzuwirken. Ein Schwerpunkt liegt dabei im Ausbau der bereits betriebenen Forstwirtschaft. Sie bildet bereits jetzt den zweitwichtigsten Wirtschaftszweig des Landes. Weitere wichtige Industrien sind Textil-, Zement- und chemische Industrie.
Vor allem die Förderung der produktiven Landwirtschaft ist ein entscheidender Punkt. Denn die Landwirtschaft beschäftigt zwar 40 % der aktiven Bevölkerung, trägt aber nur 8 % zur Gesamtwirtschaft bei und deckt zudem bei weitem nicht den Bedarf an Lebensmitteln.
Für die Eigenversorgung werden vor allem Maniok, Mais, Erdnüsse, Jamswurzeln sowie Kochbananen angebaut, für den Export geringe Mengen Kaffee, Kakao und Zuckerrohr. Der Anteil an Viehhaltung ist vor allem wegen der Tsetsefliege unbedeutend.
Die Vorkommen an Kalisalzen, Eisen- und Kupfererzen, Gold, Phosphat, Bauxit und anderen Bodenschätzen werden bisher wenig genutzt. 2004 wurde jedoch ein Projekt zum Abbau und zur Verarbeitung von 60.000 Jahrestonnen Magnesium umgesetzt.
Die größten Außenhandelspartner sind USA, Südkorea und China. Nach einem Rekordzuwachs in den Vorjahren fiel der Exportüberschuss 2003 zwar wieder ab, der Saldo ist jedoch wie schon seit Jahren mit umgerechnet 1,5 Milliarden Euro klar positiv.
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