FLM in neuer Situation...
Alle zwei Jahre organisiert die FLM-Gruppe in Kinshasa ein größeres Fortbildungsseminar. Letztes Jahr waren Martine und Gérard Hoareau von FLM Frankreich und ich eingeladen. Thematisch ging es um „Seelsorge und Sexualität“. Ein weites und schwieriges Feld. Was sagt das Wort Gottes zur Sexualität? – Wer ist ihr Schöpfer? – Was ist der Plan Gottes? – Wie gehen wir als Christen damit um und wie helfen wir Menschen, Ehepaaren, Singles und Jugendlichen, die mit ihrer Sexualität nicht zurecht kommen? Workshops begleiteten die Vorträge, und die vielen Fragen gaben uns als Team tiefe Einblicke in das afrikanische Denken und in die vielen von der Tradition geprägten Kultur- und Familienstrukturen.
In dieser als Christ zu leben ist oft sehr schwer. Kultur und Tradition sind eine ungeheure Herausforderung an die Christen in Afrika. Es ist oft ein Leben zwischen zwei Welten. Mit allen Mitarbeiterehepaaren wurden seelsorgerliche Gespräche geführt. Workshops, die Vergewaltigung und viele andere Probleme behandelten, sollten die Mitarbeiter auf Gespräche mit Paaren vorbereiten, die in ähnlichen Situationen sind und Hilfe suchen.
Unsere Aufgabe war, der FLM Gruppe neue Impulse zu geben. Pastor Nyamuke und sein Team hatten uns ein gut gestaltetes Programm vorbereitet. Über 100 Pastorenehepaare waren von 10 Uhr bis 13.00 Uhr im Gemeindehaus der Baptisten versammelt. Die Themen, die gefragt waren, lauteten „Die Einmaligkeit biblischer Seelsorge“, „Der biblische Seelsorger, seine Persönlichkeit und seine Eigenschaften“ und „Wie bewahre ich eine glückliche Ehe“.
Am Spätnachmittag waren wir in einer Gemeinde (Masina), um zu den Gemeindegliedern über „Kommunikation in der Ehe“, „Eine Ehe ohne Konflikte?“, „Mit Druck auf die Ehe umgehen lernen – Druck von Innen und Druck von Außen“. Die offenen Herzen für diese Themen waren der Boden, in den wir den Samen streuen durften. Die vielen, zum Teil sehr intimen Fragen, die gestellt wurden, machten deutlich, wie wichtig die angesprochenen Themen sind.
Die Arbeit in den Provinzen wächst trotz des Krieges im Osten des Landes. Mitarbeiter aus Kikwit, Boma und Matadi nahmen am Fortbildungsseminar teil.
Geschwister aus Kananga waren leider durch den Ausfall von Flügen verhindert.
Ein Interview von 45 Minuten für eine Fernsehsendung rundete das reiche Programm ab. Ganz aktuelle Themen standen zur Debatte. Homosexualität bis zum „Untertan sein“ der Frau in der Ehe zeigen das Spektrum an, das in dieser Sendung behandelt wurde.
Die Seminare und Vorträge sind sehr gefragt und voll belegt. Oft sind es bis zu 100 Teilnehmer oder mehr, die ein Seminar besuchen. Wegen dieser großen Nachfrage
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bildet FLM-Kinshasa 15 weitere Paare als Eheberater aus. Es kommen immer mehr Anfragen aus entfernten Gegenden. Dies bringt große Probleme mit sich, u. a. die finanzielle Frage, wie die Reisen zu bezahlen sind.
Die Gruppe legt den Akzent auf die Bekämpfung von AIDS; die Mitarbeiter möchten besonders die Jugendlichen aufklären. Zusammen mit Mitgliedern einer der größten Evang. Gemeinde in Kinshasa (Eglise du Christ au Congo) besuchen sie die 168 evangelischen Schulen in Kinshasa (das sind ca. 21.000 Jungs, 20.000 Mädchen und 3.800 Lehrer). Im März 2006 waren Idore und Suzanne Nyamuke (beruflich) in Südafrika. Sie nutzten die Gelegenheit, um Christen (14 Paare) zu besuchen, die an FLM interessiert sind. Sie hielten einige Vorträge, um FLM vorzustellen.
Im Osten des Landes tobt nach wie vor der
Bürgerkrieg. Die Region im Osten ist unter Kontrolle von „Milizen“, die die Bevölkerung
terrorisieren. Laut Meldungen sind es über 2000 bewaffnete Soldaten, die die Nationalarmee und die UNO Truppen angreifen.
Die Region Ituri (siehe Karte), über 1000 km von Kinshasa entfernt, ist sehr reich an
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Bodenschätzen und deshalb auch von den Nachbarländern immer umkämpft.
Ist es da erstaunlich, dass das geistliche Leben ganz anders ausgerichtet ist? Die Gemeindehäuser und Kirchen sind voll von Menschen, die bei Gott Hilfe, Hoffnung und Trost suchen. Beim Beten hat man wirklich den Eindruck, dass mit Gott gerungen wird. Junge Erwachsene ringen mit Gott für die alltäglichen Dinge des Lebens. „Unser täglich Brot gib uns heute“ ist keine Formel, sondern ein Gebet, bei dem es ums Überleben geht.
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Leiter der Gruppe:
Rev. Idore et Suzanne Nyamuke
B.P. 122 Kinshasa/Kasa Vubu
Rep. Dem. du Congo,
Afrique
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Das Wichtigste über den Kongo
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Die Demokratische Republik Kongo (DR Kongo), bis 1960 Belgisch Kongo, von 1971 bis 1997 Zaïre genannt, liegt in Zentralafrika auf dem Äquator und ist an Fläche und Bevölkerung der drittgrößte Staat Afrikas. Er grenzt an die Republik Kongo, die Zentralafrikanische Republik, an Sudan, Uganda, Ruanda, Burundi, Tansania, Sambia und Angola und hat einen kurzen Küstenstreifen am Atlantik (40 km), der die angolanische Exklave Cabinda vom Rest der Republik Angola abtrennt.
Geografie
Rund 60 % des Landes nimmt das Kongobecken mit seinen tropischen Regenwäldern ein. Es ist in allen Richtungen
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von Bergzügen begrenzt. Die höchste Erhebung befindet sich im Ruwenzori-Gebirge (Margherita Peak 5.109 m). Im Süden und Südosten sind 3 Vorkommen von Steinkohle, und an der Südgrenze zu Sambia finden sich außerdem noch Buntmetalle, Eisen und Uran. Im mittleren Westen gibt es Diamantenvorkommen.
Der größte und längste Fluss, der durch die DR Kongo fließt, ist der Kongo mit 4.374 km. Er bildet die Grenze zwischen der DR Kongo und dem Kongo, bevor er in den Atlantik mündet. Es gibt weitere zahlreiche Flüsse.
Im Osten des Landes befindet sich die Seenkette des Großen Afrikanischen Grabens, die die Ostgrenze bildet. Dazu gehören unter anderem (von S nach N) der Tanganjikasee, der Kivusee, Eduardsee und der Albertsee. Sie birgt darüber hinaus die bedeutendsten Naturschätze Afrikas. Hier ist beispielsweise Erdgas zu finden, im Osten und Nordosten auch Gold und Zinn.
Ca. 2/3 der Fläche der DR Kongo sind vom tropischen Regen- und Höhenwald bedeckt. Im Süden sowie im Norden davon befindet sich je ein breiter Streifen Feuchtsavanne.
Wichtige Städte sind Kinshasa (Hauptstadt mit ca. 6.655.000 Einwohnern), Mbuji-Mayi (mit 806.475 Einwohnern), Lubumbashi (mit 851.381 Einwohnern), Kisangani (mit 417.517 Einwohnern) und Bukavu (mit 201.569 Einwohnern).
Bevölkerung
Die Bevölkerung setzt sich aus zwölf ethnischen Hauptgruppen zusammen, die sich wiederum in 240 kleinere Gruppen aufteilen. Die größten Bevölkerungsgruppen bilden die Kongo, Mongo, Luba und Lunda. Sie gehören den Bantuvölkern an, die etwa 80 % der Bevölkerung bilden. Minderheiten sind die Niloten im Nordosten sowie die Pygmäen und Hamiten im Osten.
Die Demokratische Republik Kongo zählt ca. 60,7 Mio. Einwohner (2005). Die Bevölkerungsdichte beträgt 24 Einwohner pro km². In den letzten Jahren kam es zu massiven Flüchtlingsbewegungen. Die Bevölkerung konzentrierte sich auf das Bergbaugebiet Shaba und den Unterlauf des Kongo. 30 % der Einwohner leben in städtischen Gebieten.
Religion
Rund 67 % der Gesamtbevölkerung gehören dem Christentum an (42 % Katholiken,
25 % Protestanten). 9 % sind Kimbangisten, 2% der Bevölkerung sind Muslime. Daneben gibt es jüdische Gemeinden sowie ca. 120.000 Zeugen Jehovas. Der Rest der Bevölkerung gehört traditionellen afrikanischen Religionen, synkretistischen Bewegungen oder keiner Religion an.
Sprachen
Amtssprache ist Französisch. Außerdem existieren noch vier weitere Hauptsprachen sowie ca. 300 andere Sprachen, die im Kongo gesprochen werden: Lingala (von 50% der Bevölkerung verstanden), Kikongo (von 30% der Bevölkerung verstanden), Kiswahili („Suaheli”, von 10% der Bevölkerung verstanden), Chiluba, Luvena, Tshokwe, Gbaya, Mono-Kituba u. a. Die vier ersterwähnten haben den Status von Nationalsprachen.
Geschichte
Ursprünglich war das Land Heimat mehrerer Königreiche; herausragend unter ihnen war das im 14. Jahrhundert gegründete Königreich Kongo, eines der größten afrikanischen Staatswesen überhaupt.
Mit der „Entdeckung” durch die Portugiesen begann nach einer kurzen Phase des gleichberechtigten Umgangs die völlige Zerstörung des Königreiches sowie seine Ausbeutung und Plünderung durch Sklavenjäger, die nach dem Zerfall der portugiesischen Vorherrschaft durch Holländer und Engländer fortgeführt wurde.
Der Engländer Henry Morton Stanley bereiste als erster Europäer den Kongo und wollte das Land dem englischen Kolonialreich angliedern. Dieser Vorschlag wurde von der englischen Regierung aber abgelehnt. Der belgische König Leopold II. jedoch vereinnahmte den Kongo 1885 als seinen „Privatbesitz”. Dieser Status jenseits allen Völkerrechts war in der ganzen Kolonialgeschichte einzigartig.
Es kam zu solch grausamen Exzessen, dass sie als so genannte Kongogräuel 1908 international für Aufsehen und Empörung sorgten und Leopold zur Übergabe des Kongo als „normale” Kolonie an den belgischen Staat zwangen.
Zwar verbesserten sich die Verhältnisse, aber nach wie vor wurden der Kongo und seine Bevölkerung von der autoritären Kolonialmacht Belgien ausgebeutet. Mit den weltweit in den Kolonien zunehmenden Unabhängigkeitsbestrebungen wuchs auch im Kongo der Druck nach staatlicher Selbstbestimmung. Nach ersten Unruhen in der Hauptstadt und unter dem Druck der Weltöffentlichkeit zog sich Belgien Anfang 1959 aus dem Kongo zurück und hinterließ ein Chaos. Am 30. Juni 1960 wurde die „Demokratische Republik Kongo” ausgerufen.
Die kontinuierlichen Interventionen Belgiens, der USA, aber auch der Sowjetunion führten zu einem allmählichen Zerreißen der jungen Nation. Nach nur 18 Monaten Unabhängigkeit putschte Joseph Mobutu, unterstützt von den USA und Belgien, den Präsidenten und errichtete in den folgenden Jahrzehnten eine der längsten und grausamsten Diktaturen Afrikas.
1971 wurde das Land in Zaïre umbenannt. Die Diktatur Mobutus, die das Land weiter zerstörte, wurde erst 1994 erschüttert, als sich, angeheizt unter anderem durch Flüchtlingsströme aus Ruanda und Burundi, im Grenzland zu Ruanda eine Rebellen-Streitmacht bildete, angeführt von Laurent-Désiré Kabila. Es gelang ihm 1997, den alten, schwerkranken und international mittlerweile isolierten Mobutu zu stürzen. Danach benannte er Zaïre in Demokratische Republik Kongo um. Die konfliktreiche Phase zwischen 1996 und 2002 wird auch als Kongokrieg, ab 1998 „afrikanischer Weltkrieg” bezeichnet. Im Januar 2001 fiel Kabila selbst einem Attentat zum Opfer, und sein Sohn Joseph Kabila „erbte” seine Stellung als Staatspräsident der DR Kongo. Trotz des dubiosen Amtsantrittes scheint mit Joseph Kabila zum ersten Mal seit 1959 ein Mann den Kongo zu führen, der eine Befriedung und Stabilisierung der zerrütteten Nation zumindest versucht. Ihm im Wege steht dabei allerdings der fast vollständige Zerfall der Infrastruktur, der Verwaltung und Wirtschaft des Landes und die Ausplünderung der äußerst rohstoffreichen Ostprovinzen des Kongo durch ugandische, ruandische und burundische Kräfte. Mehrere Erhebungen und Revolten konnte Kabila bisher abwehren.
Bürgerkrieg
Im Osten des Landes flammten in jüngster Zeit Kämpfe auf. Es kam zu Massenfluchten nach Uganda. Seit 1998 (bis Anfang 2005) wurden gemäß Angaben des International Rescue Committee 3,8 Millionen Menschen während gewaltsamer Auseinandersetzungen getötet. Nach Schätzungen der UNO werden jeden Tag 1.000 Menschen zu Opfern von Gewalttaten.
Zwischen dem 14. und 16. Februar 2005 erkrankten im Nordosten 93 Patienten an der Lungenpest. Ärzte ohne Grenzen bekämpft den Ausbruch der Krankheit und versucht, entlang der wichtigsten Verbindungsstraßen diejenigen aufzuspüren und zu behandeln, die aus Angst vor einer Ansteckung geflohen sind.
Neue Verfassung
Am 17. Mai 2005 verabschiedete das Übergangsparlament den Entwurf einer neuen Ver-fassung, welche die Übergangsverfassung von 2003 ablösen soll. Die Macht des Präsidenten wird eingeschränkt. Es wird das Amt eines Premierministers eingerichtet, welcher nicht vom Präsidenten bestimmt wird, sondern von der Mehrheitsfraktion im Parlament. Am
18. Dezember 2005 stimmte die Mehrheit der 25 Mio. Wahlberechtigten für die Annahme
der neuen Verfassung. Dieser Urnengang war die erste freie Wahl seit 40 Jahren im Kongo. 83,08 % stimmten für und 16,92 % gegen die Verfassung. Die Wahlbeteiligung lag bei etwa 53 %.
Am 18. Februar 2006 wurde die neue Verfassung von Präsident Joseph Kabila in Kraft gesetzt. Im Juli 2006 sollen Wahlen stattfinden. Die EU berät einen Militäreinsatz unter deutscher Beteiligung während und nach den Wahlen.
Wirtschaft
Obwohl das Land über die größten Naturreichtümer Afrikas verfügt, gehört es zu den ärmsten der Welt. Hauptursache hierfür sind die mehr als drei Jahrzehnte Misswirtschaft und Korruption durch das Mobutu-Regime, gefolgt von schweren kriegerischen Auseinandersetzungen bis in die Gegenwart.
Das Wirtschaftswachstum betrug von 1965 bis 1985 nur 1 % jährlich. Seitdem geht die Wirtschaftsleistung ständig zurück.
Anfang der 1990er Jahre brach die Wirtschaft völlig zusammen. Es herrschte Hyperinflation. Durch Unruhen unter den Arbeitern sanken die Exporterlöse, und die Infrastruktur im Transportwesen zerfiel. Das Land war auf Nahrungsmittelimporte angewiesen.
Bodenschätze
Die Bergbauindustrie ist der wichtigste Industriezweig (Kongo wurde auch das Kupferland genannt). Sie war 1974 vom drastischen Verfall des Weltmarktpreises für Kupfer schwer betroffen. Bekannt ist die DR Kongo auch für die reichen Coltan-Vorkommen. Coltan enthält zwei der begehrtesten Metallerze (Columbit und Tantalit), die Niob und Tantal enthalten. Tantal ist für die Produktion von Handys, Computerchips, Videokameras und diversen Geräten aus der Unterhaltungselektronik von großer Bedeutung. Niob dient der Herstellung hitzebeständiger Bauteile für Raketen, Düsenjets und Weltraumkapseln.
Weitere Bodenschätze, die gefördert werden, sind Gold, Silber, Diamanten, Erdöl, Kobalt (Weltspitze), Mangan, Zink, Zinn, Cadmium, Germanium und Beryllium.
Landwirtschaft
Zwei Drittel der erwerbstätigen Bevölkerung arbeiten in der Landwirtschaft, die über 30% zum Bruttoinlandsprodukt beisteuert (Stand: 2000). Große Gebiete sind landwirtschaftlich nutzbar, es werden aber nur rund 3 % kultiviert. Haupterzeugnisse sind Maniok, Obst, Melonen, Kochbananen, Zuckerrohr, Erdnüsse, Bananen und Süßkartoffeln. Außerdem werden noch Reis, Kartoffeln, Hülsenfrüchte, Kaffee, Kautschuk, Baumwolle und Kakao angebaut.
Nachdem Mitte der 1970er Jahre viele kleinere Plantagen verstaatlicht wurden, die sich in ausländischem Besitz befanden, ging der Verkauf von Agrarprodukten merklich zurück. In vielen Landesteilen gibt es nur noch eine Selbstversorger-Landwirtschaft. Viehzucht ist auf höher gelegene Gebiete beschränkt. Da die Transportwege zerstört sind, können die Produkte nicht in die verschiedenen Provinzen gebracht werden und verderben.
Industrie
Der industrielle Sektor hat sich vor allem um die Verarbeitung der vorhandenen Bodenschätze entwickelt. Bedeutend sind auch die Ölraffinerien sowie die Herstellung von Zement und Schwefelsäure. Wichtige Erzeugnisse sind Reifen, Schuhe, Textilien, Zigaretten, Nahrungsmittel und Bier.
Der gesamte Bereich wurde durch den wirtschaftlichen Niedergang und vor allem die rasende Inflation seit 1990 schwer geschädigt. Es herrscht großer Devisenmangel, der den Import von Rohstoffen und Ersatzteilen verhindert.
Außenhandel
Bis Anfang der 1990er Jahre war Kupfer noch der wichtigste Exportartikel, der die Hälfte der jährlichen Exporterlöse einbrachte. Innerhalb von nur drei Jahren verringerte sich der Kupferexport jedoch um drei Viertel. Heute bilden Diamanten, Rohöl, Kobalt und Kaffee die wichtigsten Exportgüter. Auch die positive Handelsbilanz kann die sinkende Wirtschaftsleistung nicht aufhalten.
Energieversorgung
Hauptstromquelle des Kongo sind seine Wasserkraftwerke. Sie sind vor allem in der Nähe von Minen vorzufinden.
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