Sambia

Zambia und FLM

Zambia und FLM

Sambia, wie die meisten Länder Afrikas, durchläuft immer wieder politische oder wirtschaftliche Krisen.


Besonders Wahlen wecken Emotionen, und die Konfrontation zwischen den Parteien zeigt die tiefen Risse in der Gesellschaft, sowie den Einfluss von Tradition und die Zugehörigkeit zu einer bestimmten ethnischen Gruppe.

 

Paddy Mutwale und seine Mitarbeiter

 

Das macht das Arbeiten recht schwierig. Mit der Gruppe in Kontakt zu bleiben ist nicht einfach, weil Internet und Telefon wegen häufigen Stromausfalls nicht funktionieren. Wir wissen nicht viel über die Aktivitäten in diesem Land.

 

 

 

 

Leiter der Gruppe:

Mr and Mrs Paddy and Catherine Mutwale
P.O. Box 33375
Lusaka 10101
Zambia,

Africa


 

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Wissenwertes über Sambia

 

 

Die Republik Sambia

vormals Nordrhodesien – ist ein Staat im südlichen Afrika. Sie grenzt an Angola, die

 

 

Demokratische Republik Kongo, Tansania, Malawi, Mosambik, Simbabwe, Botswana und Namibia. Ihr Name leitet sich vom Fluss Sambesi ab. Mit der Unabhängigkeit von Großbritannien am 24. Oktober 1964 nahm sie die nebenstehenden Flagge, Wappen und Wahlspruch an.

Geografie
Der größte Teil Sambias besteht aus relativ wenig reliefierten Hochebenen zwischen 1.000 und 1.400 m. Im östlichen Landesteil ragt das Muchinga-Gebirge verschiedenen Angaben zufolge bis zu 2.164 m hoch auf; die höchste Landesstelle befindet sich mit 2.301 m an einem unbenannten Punkt in den Mafinga Hills.


Trotz der relativen Nähe zum Äquator sind die Temperaturen wegen der Höhenlage relativ niedrig (Kalttropen), nur im Norden sind sie warmtropisch; die Regenzeit beginnt

 

Die berühmten Victoriafälle in Sambia

 

im Oktober und endet im April.
Die vorherrschende Vegetation in weiten Teilen des Landes sind Savannen.
Der Sambesi entspringt in Nordsambia und bildet Sambias Südgrenze zu Namibia, Botswana und Simbabwe (Viktoriafälle), wobei er auch den aufgestauten Karibasee durchfließt.

Bevölkerung
Sambias Bevölkerung besteht aus etwa 72 bantusprachigen ethnischen Gruppen, aber 90% gehören zu sieben ethno-linguistischen Gruppen: Bemba, Luba, Nyanja-Chewa, Tonga, Lunda, Luvale, Kaonde und Lozi. Die meisten anderen Gruppen sind sehr klein.
Verkehrssprachen sind Englisch (vor allem im Norden, Osten und in der Landesmitte) als lingua franca ChiBemba und im Westen Rotse. Überwiegende Religionsgruppe ist das Christentum in vielen, auf unterschiedliche Missionstätigkeit zurückgehenden Denominationen.
Sambia gehört zu den Ländern mit der höchsten HIV-Infektionsrate. Dies erklärt den starken Rückgang der Lebenserwartung von 60 (im Jahr 1990) auf inzwischen nur noch 37 Jahre.

Geschichte
Ein Schädelfund in Kabwe (Broken Hill Skull) bezeugt frühmenschliche Besiedlung.
Seit 1923 ist Sambia ein britisches Protektorat, "Nordrhodesien" genannt. 1964 gewinnt Kenneth D. Kaunda mit der United National Independence Party (UNIP) die Regierungsmacht und setzt die Unabhängigkeit durch. Doch Sambias Reichtum, das Kupfer, kann weder durch Südrhodesien (heute Simbabwe) per Bahn exportiert werden (UNO-Sanktionen gegen die dortige Revolte der weißen Farmer gegen Großbritannien), noch erbringt es bei stark sinkenden Weltmarktpreisen für Kupfer hohe Einnahmen. Kenneth Kaunda vermag die steigende Korruptheit von Verwaltung und Regierungspartei nicht einzudämmen. 1973 wird Sambia von Kaunda zum Einparteienstaat erklärt, nachdem es Unruhen wegen der neuen Verfassung gibt. Kaunda lässt nach massivem Druck von Zivilgesellschaft und internationalen Gebern 1990 die erste demokratische Mehrparteienwahl seit der ersten Republik zu. Nach einer Verfassungsänderung und damit verbundenen Parteigründungen wird 1991 Frederick Chiluba zum neuen Präsident gewählt, die neue Regierungspartei ist nun die MMD. Nach der umstrittenen Wahl am 2. Januar 2002 wird Levy Mwanawasa Präsident und Staatschef. Die Wahl wird von EU-Beobachtern als chaotisch und nicht fair bezeichnet.

Politik
Nach der Verfassung von 1991 ist Sambia eine Präsidialrepublik im Commonwealth. An der Spitze der Exekutive steht der für fünf Jahre gewählte Staatspräsident, der zugleich Oberbefehlshaber der Streitkräfte ist. Eine einmalige Wiederwahl ist möglich. Der Präsident ernennt den Ministerpräsidenten. Das Parlament setzt sich aus 150 gewählten Mitgliedern zusammen. Stärkste Partei ist das Movement for Multi-Party Democracy, die Partei des Präsidenten. 27 Vertreter ethnischer Gruppen bilden das House of Chiefs. Das Rechtswesen orientiert sich am britischen Recht sowie (meist familienrechtlich) am Stammesrecht.

Wirtschaft
Landwirtschaft und Kupfer- und Kobaltbergbau und -verhüttung im Copperbelt, einem Bergwerksdistrikt im Norden, mit großen Städten wie Kitwe, Ndola, Mufulira usw. In Kabwe (im zentralen Sambia) auch Zinn- und Bleibergbau. Trotz dieser wirtschaftlichen Anstrengungen zählt Sambia nach wie vor zu den ärmsten Ländern der Welt: noch 2003 belief sich der Anteil der Bevölkerung mit weniger als 1 US-Dollar pro Tag auf 64%.

Staatsausgaben
Zwischen 1992 und 2000 lag der Anteil der Staatsausgaben für
das Gesundheitswesen bei 13%
das Bildungswesen bei 14%
das Militär bei 4%



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