Tanzania

Tanzania das Land der offenen Türen

Erkundungsreisen

Im Oktober 2004 fand die erste Erkundungsreise nach Tansania statt. Ingrid und Jürgen Koch, die in Mbinga stationiert sind, hatten mit verschiedenen Kirchenverantwortlichen Kontakt aufgenommen und den Besuch organisiert.


Volker Gscheidle nutzte auch die Gelegenheit, um das Grab von Ralph Hult (Ingrid Trobischs

 

 

Vater) zu besuchen, der 1943 an Malaria starb. Das Grab war verwahrlost, und Volker Gscheidle veranlaßte, daß es gereinigt wurde

An den folgenden Tagen führte Volker Gscheidle Gespräche mit Gemeindeleitern einiger Kirchen und konnten Kontakte mit an FLM interessierten Personen knüpfen. Alle waren sehr an FLM interessiert. Der Name der Gründer von FLM, Ingrid und Walter Trobisch, war vielen bekannt und öffnete die „Türen“. Es gab auch gute Gespräche mit Verantwortlichen einer Radiostation und einer Zeitung.

 

Ein zweiter Besuch im Januar 2005 (10 Tage) ermöglichte Kontakte und Vorträge in mehreren Gemeinden. Alle wichtigen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Grundthemen über Ehe und Familie wurden angesprochen. Fast 100 Jugendliche hörten für fast 2 Stunden aufmerksam zu. Thema: „Wie verhalte ich mich als Single vor der Ehe und wie finde ich den richtigen Partner“.

 

Tee-shirt - Problem: Gewalt in der Ehe

 

Die Verantwortlichen der Gemeinden und Christen dort sind von der Arbeit von FLM begeistert, doch bis heute haben sich keine konkreten Schritte ergeben, um eine Gruppe zu gründen.

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ehepaar Dondo, das sich für die Arbeit interessiert

 

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Die Vereinigte Republik Tansania

(United Republic of Tanzania) ist ein Staat in Ostafrika. Sie liegt am Indischen Ozean und grenzt an Burundi, Kenia, Malawi, Mosambik, Ruanda, Uganda, Sambia und die Demokratische Republik Kongo. Zu dem Staat auf dem Kontinent gehören die vorgelagerten Inseln Pemba und Unguja (die zusammen den Landesteil Sansibar bilden) sowie Mafia.

Geografie
Das Staatsgebiet von Tansania grenzt an drei der größten Seen Afrikas: im Norden an den Viktoriasee, im Westen an den Tanganjikasee und im Süden an den Malawisee. Im Norden Tansanias liegt die Serengeti (Masai-Sprache = „weites Areal”, „große Ebene”), einer der berühmtesten Nationalparks Afrikas.

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Entlang der flachen Küste Tansanias herrscht ein tropisches Klima, während in den Bergen im Norden, Süden und Westen das Klima gemäßigt ist. Im Nordosten des Landes, unweit der Grenze zu Kenia, erhebt sich das höchste Bergmassiv Afrikas, das Kilimandscharo-Massiv, dessen höchste Stelle - der Uhuru Peak - auf dem Berg Kibo mit 5.895 m liegt.

Bevölkerung
Die Bevölkerung Tansanias wächst weiterhin stark an. Etwa 44 Prozent der Menschen sind unter 14 Jahre alt, so dass mit einem weiteren Bevölkerungsanstieg zu rechnen ist. Zugleich muss man aufgrund weit verbreiteter Armut und der relativ hohen Verbreitung von AIDS von einer hohen Sterblichkeitsrate ausgehen. Schätzungsweise 20 Prozent der Einwohner sind mit dem HI-Virus infiziert (Stand 2003).
Die Bevölkerung besteht auf dem Festland zu 95 Prozent aus Afrikanern. Außerdem leben in Tansania Araber, Pakistaner, Inder und Europäer.


90 Prozent der Einwohner sprechen eine Bantusprache, daneben werden nilotische Sprachen und hamito-nilotische Sprachen gesprochen. Dabei ist Swahili die lingua franca. Englisch verbreitet sich langsam, so wird der Unterricht auf weiterführenden Schulen auf Englisch erteilt.
Rund 39 % der Bevölkerung sind Christen, vor allem Katholiken und Anhänger afrikanischer Kirchen wie auch Protestanten. Über 35 % sind Muslime, vor allem Sunniten, der Rest hängt dem Animismus an. Auf Sansibar lebt eine überwiegend muslimische Bevölkerung.

Geschichte
Die Küstenregion war lange Zeit Siedlungsgebiet von Händlern, die regen Austausch mit arabischen Gebieten pflegten. Sie wurde im 16. Jahrhundert von Portugiesen, dann von Arabern aus Oman (s. Sansibar) und am Ende des 19. Jahrhunderts von Deutschen besetzt (Deutsch-Ostafrika, 1891).
Seit 1920 stand die Region als Völkerbundsmandat (nach dem Zweiten Weltkrieg als Treuhandgebiet der UNO) unter britischer Verwaltung.
Am 9. Dezember 1961 erhielt Tansania die Unabhängigkeit vom Vereinigten Königreich Großbritannien und Nordirland. Kurz nach der Unabhängigkeitserklärung verbanden sich die beiden Staaten Tanganjika (Tan) und Sansibar (San) und gründeten am 26. April 1964 die Vereinigte Republik Tansania. Erster Staatspräsident wurde Julius Kambarage Nyerere. Nyerere und seine Anhänger strebten den Aufbau einer sozialistischen Gesellschaft in Tansania an, verstaatlichten die Banken, führten Bildungs- und Landreformen durch. Ziel Nyereres war ein spezifisch afrikanischer Sozialismus in Abgrenzung zu den autoritären Sozialismusmodellen nach dem Vorbild der Sowjetunion. Nyerere trat 1985 als Staatspräsident und 1990 als Parteivorsitzender zurück und ist 1999 verstorben.
1992 endete dann das Einparteiensystem, und zum ersten Mal 1995 seit den 1970er Jahren fanden demokratische Wahlen statt, bei denen jedoch die vorherige Regierungspartei CCM ihre Stellung behaupten konnte.

Politik
Tansania ist eine Präsidialrepublik: Der in allgemeinen Wahlen alle fünf Jahre gewählte Staatspräsident bestimmt die Politik. Er ernennt den Premierminister sowie die Minister des Kabinetts. Bei der Wahl 2005 erhielt die CCM (= Chama Cha Mapinduzi, Partei der Revolution) erneut die Mehrheit. Mit dieser Wahl hat Kikwete das Amt des Staatspräsidenten übernommen. Er wurde nach seinem Wahlsieg am 21. Dezember 2005 als neuer Präsident vereidigt.
Auch in Sansibar wird im Oktober 2005 ein neues Parlament und ein neuer Präsident gewählt. Sansibar besitzt innerhalb der Union eine gewisse Autonomie, unter anderem ein eigenes Parlament, eine eigene Regierung und einen eigenen Präsidenten (seit 2000 Amani Abeid Karume, der noch einmal kandidieren darf). Beide bisherigen Wahlen, die unter dem Mehrparteiensystem durchgeführt wurden (1995, 2000), mussten sich den Vorwurf massiver Wahlfälschungen gefallen lassen.

Infrastruktur
Die Infrastruktur ist von Ost nach West zunehmend schlechter entwickelt. Es gibt außerhalb der Städte meistens keinen Anschluss an Wasserleitungen. In manchen Regionen ist im Umkreis von einigen Kilometern kein Anschluss an das öffentliche Stromnetz. Telefon und damit auch Internetzugang sind selten. Die wenigen Eisenbahnverbindungen (3.690 km) sind oft unterbrochen. Geteerte Straßen finden sich außerhalb der größeren Städte nur selten. Besonders in der Regenzeit sind Straßen und Schienenwege nicht passierbar. An der Ostküste befinden sich deshalb die Wirtschaftsschwerpunkte mit direktem Zugang zu den Häfen. Tansania verfügt über zwei internationale Flughäfen (Daressalam International Airport und Kilimanjaro International Airport).

Wirtschaft
Tansania gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. Die Mehrheit der Bevölkerung lebt von der Landwirtschaft, von der auch der Handel Tansanias wesentlich abhängt. Tansania ist etwa zweieinhalb Mal so groß wie Deutschland, besitzt aber weniger als die Hälfte der Bevölkerung.
Steigende Preise auf dem Lebensmittelsektor führen dazu, dass die privaten Einkommen überwiegend für Lebensmittel aufgebraucht werden. Angesichts der Armut in Tansania wurde dem Land 2001 von der Weltbank ein Schuldenerlass gewährt. Bergbau und Tourismus sind Wirtschaftszweige, die zunehmend erfolgreich sind.

Export
Im Wesentlichen werden Cashewnüsse (18,3%), Kaffee (14,3%), Mineralien (13,2%), Tabak (8%) und Baumwolle (5,2%) ausgeführt. (Stand: 1999)
Ein weiterer bekannter Exportartikel Tansanias ist der im Viktoriasee gefischte, in Deutschland unter dem Namen Viktoriabarsch vermarktete Nilbarsch.

Staatsausgaben
Zwischen 1990 und 2000 lag der Anteil der Staatsausgaben bezogen auf das Festland für
das Gesundheitswesen bei 26%
das Bildungswesen bei 8%
das Militär bei 16%


 

 

 

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